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Rockster and friends


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Probleme beim Wecken nach dem Winterschlaf

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Mrafor


Mitglied
Mitglied
Hallo Michel,

entscheidend ist auch, ob du den Mangel bei dem Händler wo du sie gekauft hast, angezeigt hast und er die Möglichkeit hatte den Mangel zu beseitigen. Wenn du direkt woanders hingefahren bist, sieht es wohl nicht so gut aus...

Ich drücke dir die Daumen nach deiner Pechwelle.

Gruß Marco

Michel

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Jungspund
Das mit der Beweislastumkehr ist mein eines Problem.
Das andere liegt darin das ich bei Kawasaki Kunert gekauft habe, aber sowohl Kundendienst als auch Bremsenproblem bei nem anderen Händler gemacht habe, weil ja nicht jeder an die BMW Bremsen rangeht.

Deshalb auch die Anfrage bzgl. Rechtsauskunft beim ADAC, ist ne erste Anfrage und für Mitglieder kostenlos, danach suche ich erstmal ein vernünftiges Gespräch mit Kunert, bin ja mit den beiden Hondas bei uns im Haus, mit Kunert sehr zufrieden.
Mal schauen.

Michel

Mrafor

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Mitglied
Mitglied
Wenn es ein guter Händler ist, stimmt er vielleicht einer Kulanzregelung zu...vielleicht ist er auch versichert?!

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal !

Also, die Umkehr der Beweislast herbeizuführen ist in der vorliegenden Konstellation absolut nicht möglich.
Michel sollte als erste Maßnahme seinen Kaufvertrag hervorholen und nachsehen ob die Maschine mit Garantie verkauft wurde und welche Umfänge hinsichtlich Dauer und Inhalt diese umfasst.
Darüber hinaus ist wichtig, ob der Händler sie nur im Auftrag verkauft hat.
Sollte es nur ein Vermittlungsvertrag gewesen sein, kommt die sog. Ar...karte zum Zuge.

Die Umkehr der Beweislast wäre nur möglich, wenn der Vorbesitzer den festgestellten Mangel arglistig verschwiegen hätte. Aber das sollte auch beweisbar sein !!!

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

kingfreddi

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Moderator
Moderator
Deswegen ist eine "Rockster" ein Fahrgerät und kein Standgerät, Probleme mit dem BKV hatten bisher, meines Wissens nach nur welche mit wenig Laufleistung!
Hatte noch nie Probleme nicht mal jetzt nachdem die Original-Batterie nach neun Jahren den Geist aufgab, habe jetzt ca. 72000km auf der "Q" und das ABS wird regelmäßig alle 2 Jahre von mir persönlich gewartet und gespült!

Langsam mache ich mir echt Gedanken ob man die "R" oder "Rockster" als gebraucht noch empfehlen kann 2005 war das letzte Produktionsjahr 2006 das der "R" d.h. das sind mittlerweile ca. 7/6 Jahre,
wenn ich dann solche
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sehe ist der BKV tot schon vorprogrammiert.
Das letzte Angebot..........der/die ist im Schnitt 230km im Jahr gefahren und der merkt nach 8 Jahren das er keine Zeit zum Mopedfahren hat ts, ts, ts!!
Und ich glaube nicht das die alle 2 Jahre den Wechsel vollzogen haben!



Gruß - Manne

Ich war dabei:
*WBLT 2010 u. 2011* *TdD 2010 u. 2011* *Hecklingen 2011*
*Obermaiselstein 2013*

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Ente

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Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
kingfreddi schrieb:Deswegen ist eine "Rockster" ein Fahrgerät und kein Standgerät, Probleme mit dem BKV hatten bisher, meines Wissens nach nur welche mit wenig Laufleistung!

klatschen klatschen klatschen ,sehe ich genau so...viele Defekte sind oft eine Folge von schlampiger Wartung.

...und trotzdem: es wird ständig über die üblichen 6-10 bekannten Fälle von BKV-Defekten diskutiert...von den anderen ca. 6000 Rockster weltweit , die wahrscheinlich tadellos laufen, spricht niemand Scheinheilig

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal !

Die Kümmernisse mit dem BKV bei BMW sind doch hinreichend bekannt und BMW verdient daran recht ordentlich auf den Ersatzteilmarkt.
Versuche mal nach Ablauf der normalen Garantie einen Beitrag vom Hersteller zu erhalten -
Pustekuchen !!!!
m.E. ist das keine Frage des Einsatzes ( mit längeren Standzeiten ) sondern einwandfrei ein Qualitätsproblem.
Es liegt auch nicht am nicht vorgenommenen Wechsel der Bremsflüssigkeit.
Andere Hersteller habe auch solche oder ähnliche BKV im Einsatz und melden diese Probleme eben nicht.

Es ist für mich die Frage, ob ich mir auf längere Sicht den Qualitätsmangel an BMW- Motorrädern antun muß, oder einfach mal auf ein anderes Produkt umsteige.
Andere Mütter haben auch hübsche Töchter !

Auch wundert mich, dass obwohl BMW den Mangel am BKV kennt, nie Anstrengungen für die Abstellung vorgenommen hat. Dieses zeigt mir obendrein das mangelnde Interesse des Hersttellers kundenorientiert zu produzieren.
Arroganz lässt grüßen !

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

Gast


Gast
Ich habe mich soeben mal mit einem Mitarbeiter des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) unterhalten.
Es gab seitens BMW keine Rückrufaktion bezüglich des Bremskraftverstärkers (BKV).
Auf meine Frage, ob man so etwas für Motorräder der Marke BMW mit BKV anregen kann, erteilte mir der freundliche Herr vom KBA, dass das durchaus möglich sei.
Dazu müsste ein Gutachter bescheinigen, dass durch den Ausfall des BKV es nicht mehr möglich sei, das Motorrad, wie es bei der Betriebsabnahme geprüft wurde, zum Stehen zu bringen.
Das wäre in dem Moment gegeben, wenn plötzlich beide Bremskreise ausfallen würden. Das ist natürlich nicht der Fall.

In Beiträgen hier im Forum habe ich schon öfters gelesen, dass nach dem Ausfall des BKV plötzlich keine Bremswirkung mehr vorhanden war.
Das ist/kann nicht der Fall sein, denn eine Bremsung ohne BKV ist auf jeden Fall noch möglich und zeigt auch Wirkung.
Allerdings ist dafür eine erheblich höhere Hand- und Fußkraft erforderlich. Vergleichbar ist es, wenn man einen PKW ohne laufenden Motor (simulierter Ausfall des BKV) abbremst. Da muss man auch kräftig auf das Pedal drücken und ist von der geringen Wirkung der Bremse überrascht.

Verständlich ist der Schreckmoment, wenn man sich mit Geschwindigkeit einer Kurve nähert und wie üblich, die Bremse mit der üblichen Kraft betätigt und "nichts" tut sich. Da kann es schon einmal zu einem folgenschweren Unfall kommen.

BMW hat das Problem ja erkannt und hat in den neueren Modellen auf einen BKV verzichtet. Warum wohl?

Ich würde mir wünschen, dass von Seiten BMW eine kostenfreie Umrüstung der älteren Modelle erfolgen würde, um eben die Folgen eines BKV-Ausfalls auszuschließen.

Vielleicht hilft es ja, wenn diverse Mails an BMW Direkt gesendet werden: http://www.rockster-forum.com/t4633-bmw-motorrad-direkt
Viel Hoffnung habe ich da aber leider nicht.

Was auch gegen den Ausfall des BKV schützt bzw. schützen soll ist der regelmäßige Wechsel der Bremsflüssigkeit: siehe dazu diesen Beitrag

Ente

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Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
Ich hab mit Sicherheit nicht die blau-weiße Brille auf, aber ich muß jetzt mal ne Lanze für die Marke brechen: man kann DEFINITIV auch nach Ausfall des BKV rechtzeitig anhalten...und es geht sogar, ohne ihn einen Stoppie hinzulegen. Das hab ich selber schon ausprobiert, nachdem sich bei mir der hintere Bremslichtschalter gelöst hat ( wurde schon ausführlich beschrieben). Man muß nur kräftiger zulangen, wie Sven schon richtig bemerkte...mit einem Finger is dann nicht mehr.

...andere Mütter haben auch schöne Töchter, das stimmt...aber glaubt bloß nicht ,die hätten keine Macken cool

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal !

Schön, schön ! Wenn du 10 m. vor der auf gelb/rot umspringenden Ampel bist und dann feststellst das sich der BKV verabschiedet hat, ja dann wird die Sache gefährlich.
Keine Vorwarnung durch blinken von Leuchten usw.
Und BMW lässt dich im Stich.
Der Schreck welcher dir dann in die Glieder fährt, bedeutet aber auch eine verspätete Reaktion

Telefoniert mal mit den Leuten von BMW, dann werdet ihr die Arroganz zu spüren bekommen.
Sachlichen Argumenten steht man dort nicht aufgeschlossen gegenüber.
Der Hinweis auf den regelmäßigen Tausch der Bremsflüssigkeit halte ich für falsch, denn die Betriebsfähigkeit der Flüssigkeit wird ja auch durch das häufige Bremsen beeinflusst.
d.h. im Denkablauf ja, dass z.B. ein Wechsel nach extremen Bergfahrten zwischenzeitlich erfolgen müsste.
Nein, Fakt ist, dass BMW Gammel verbaut hat und sich obendrein auf diesem Mist noch ausruht.

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

Gast


Gast
Jürgen, ich stimme dir in (fast) Allem zu und auch das da von BMW ein Teil verbaut worden ist, dass nicht optimal ist.

In einem stimme ich dir allerdings nicht zu und zwar diese Sätze:

Polarlys schrieb:
Der Hinweis auf den regelmäßigen Tausch der Bremsflüssigkeit halte ich für falsch, denn die Betriebsfähigkeit der Flüssigkeit wird ja auch durch das häufige Bremsen beeinflusst.
d.h. im Denkablauf ja, dass z.B. ein Wechsel nach extremen Bergfahrten zwischenzeitlich erfolgen müsste.

Die Wartungsintervalle sind einzuhalten und insbesondere ist auf den regelmäßigen Tausch der Bremsflüssigkeit zu achten!
Laut Wartungsplan alle 2 Jahre, auch wer wenig fährt, sollte diese Zeiten einhalten!
Ich glaube nicht, dass du 2 Jahre in den Bergen unterwegs bist.

Ente sprach es schon an. Es gibt zigtausende BMW R1150R, die mit dem BKV problemlos unterwegs sind. Warum? Weil sie sich (vielleicht) an die Intervalle der Bremsflüssigkeitswechsel halten? Vielleicht aber auch nicht und haben einfach nur Glück!

Niemand wird auf die Idee kommen und in Foren posten, dass ein Teil nicht defekt ist, sondern nur dann, wenn durch ein defektes Teil Kosten entstehen und die sind leider beim BKV erheblich. Deswegen lesen wir so viel davon.
Man kann deswegen aber nicht grundsätzlich sagen, dass das Teil auf jeden Fall kaputt gehen muss.

Ente

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Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
@Jürgen

Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie nimmt aus der Luftfeuchtigkeit das Wasser auf...über die Behälter der Bremspumpen. Und Wasser verursacht bekanntlich Korrosion...und meines Wissens ist das auch der Hauptgrund für das Aussteigen der BKV.

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal !

Sven
du alter Stratege ! Bremsflüssigkeiten sollten natürlich im Zuge der vorgeschriebenen
Intervalle gewechselt werden.
Dieses aus dem Grund, weil die Bremsflüssigkeit dazu neigt entsprechend Wasser aufzunehmen.
Bei zu hohem Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit ca.3% besteht die Möglichkeit von Korrisionsschäden. Darüber hinaus verdampft Wasser bekanntermaßen ja frühzeitig, sodass die gewünschte Leistung der Bremsanlage durch Dampfbläschen im System erheblich geminderte werden kann.
Also, Bremsflüssigkeiten nach Vorschrift wechseln ist schon wichtig !


Bei meinem Moped wurde der Wechsel jährlich vorgenommen, weil ich die Problematik kenne. Trotzdem hat sich der BKV verabschiedet.
( darüber hatte ich auch geschrieben )
Das Ganze ist für mich der Hinweis auf mangelnde Qualität des Teiles BKV
Und wenn man weiß, unter welchen Vorgaben diese Teile beim Hersteller geordert werden,
weiß man auch um die mindere Qualität. Billig, billig, billig , damit die Gewinne höher sind.
Soll der Kunde doch zahlen, der hat's ja, weil das Moped in der Regel als Zweitfahrzeug Hobby eingesetzt wird.

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

Ente

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Lebende Forenlegende
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In einem muß ich dir Recht geben Jürgen...das meiste Theater passiert mit Maschinen, die zur Wartung in die BMW-Werkstatt kommen...wie wir gerade bei Sigi gesehen haben....

....ein Schelm, wer böses dabei denkt kaffee

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal !

Mein liebster Entenmann, man weiß ja nicht ob die Werkstatt mit einen Testgerät den Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit gemessen, für gut befunden und nur eine Rechnung für den Austausch der Bremsflüssigkeit geschrieben hat.

Wie geil ist das denn ?

Ein Schelm wer böses dabei denkt, ist geanu die Richtige Argumentation.

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

Ente

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Lebende Forenlegende
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Warum nicht...ich hab jedenfalls bei den Inspektionen meiner Autos schon für Arbeiten bezahlt, die definitiv nicht gemacht worden sind, wie sich später herausstellte...angefangen vom Auffüllen der Scheibenwaschanlage (der Klassiker schlechthin) bis hin zum angeblichen Zahnriemenwechsel.

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal !

Auf grund unserer Diskussionen habe ich heute meine Bremsflüssigkeit in der Bremsanlage Motorrad, wie auch Pkw mit einem Testgerät geprüft.
Am Motorrad wurde im September 2011 die Bremsflüssigkeit gewechselt und hatte bei der Prüfung 1,2% Wasserbestandteile in der Flüssigkeit.
Am Pkw hat die Prüfung 1,8 % ergeben, wobei die letzte komplette Erneuerung 2010 stattgefunden hat.
Wäre ich jetzt ein ängstlicher Mensch, wäre ich beauftragt nochmals die gesamte Bremsflüssigkeit meiner Motorad-Bremsanlage zu wechseln. Dieses auch im Hinblick auf die Einsatzfähigkeit der Betriebsbremse.
Ich kann also davon ausgehen, dass die BMW eine geringe Konzentration von Wasser im Bremssystem nicht verträgt und mich über den Ausfall des BKV bestraft.

Diese Tatsachen als Ergebnis zeigt die schwache, mangelhafte Auslegung des Gerätes.
Mein Hinweis auf längere Bergfahrten und damit verbundene häufige Bremsleistungen bedeuten nur, dass das im System vorhandene Wasser zum Verdampfung neigt und sich entsprechend an den Ventilen und eingebrachten Sensoren absetzt, welches letztlich zum Ausfall der Bremsleistung führen kann.

Grüße aus dem verwilderten Norden
( besonders an meinen Entenmann und Sven )

Lever duad üs Slav

Jürgen

kingfreddi

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Moderator
Moderator
Polarlys schrieb:man weiß ja nicht ob die Werkstatt mit einen Testgerät den Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit gemessen, für gut befunden und nur eine Rechnung für den Austausch der Bremsflüssigkeit geschrieben hat.

Siehste, deswegen mach ich meinen Sch..... selber, da weiß ich wenigstens wer's verbockt hat
und wenn ich die Summe errechne die mir der Freundliche seit ca. 50 000km aus der Tasche gezogen hätte, hat sich der noch nicht kaputte BKV selbst bezahlt!
Trotzdem behaupte ich das es an der geringen Laufleistung liegt sollte sich der BKV verabschieden!
Einmal pro Ausfahrt die Fuhre in den Regelbereich, dann flutscht des Teil!

Polarlys schrieb:Auf grund unserer Diskussionen habe ich heute meine Bremsflüssigkeit in der Bremsanlage Motorrad, wie auch Pkw mit einem Testgerät geprüft.
Und wo bitte hast du geprüft, Radkreise oder Steuerkreise?
Du hast nämlich im BKV selbst auch 2 Reservoir für die BF und erzähl mir jetzt nicht das du deswegen den Tank abgebaut hast!

Vom [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] gibt es übrigens eine Seite, wäre interessant zu wissen ob einer das I-ABS auch mal zerlegt hat und ob es da ähnlich aussieht!
Leider habe ich keinen kaputten BKV um dies zu überprüfen!
Vielleicht kann mir ja einer gegen Unkostenerstattung so einen zu senden, dann würde ich bei Gelegenheit das Ding mal aufmachen um zu sehen was da so kaputtgeht!



Gruß - Manne

Ich war dabei:
*WBLT 2010 u. 2011* *TdD 2010 u. 2011* *Hecklingen 2011*
*Obermaiselstein 2013*

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Michel

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Jungspund
Wie ich feststelle hat das Thema BKV doch reichlich Grund zur Diskussion gegeben.

Wie bereits geschrieben bin ich bei meiner Q von einem Schnäppchen ausgegangen: Bj 2005, 8000km gelaufen und letztes Jahr im April für 8000,-€ gekauft. Das das der Hauptgrund für das BKV Problem ist habe ich erst jetzt gesagt bekommen und mehrfach gelesen.

Habe heute eine erste Antwort vom ADAC bekommen. Sachmängelhaftung ist möglich, aber alle Probleme wie bereits geschrieben: Beweislastumkehr nach einem halben Jahr, Nachweis das der Mangel beim Verkauf vorlag...
Ich werde die Woche mal bei meinem Verkäufer vorbei gehen und freundlich fragen was er davon hält sich an den Kosten zu beteiligen?

Ich hatte letztes Jahr nach dem Kauf in einer BMW werkstatt alle Flüssigkeiten wechseln lassen, einschl. beider Bremskreise, bin danach 3000km gefahren und hatte die Probleme jetzt nach der Winterpause.
So ganz werd ich nicht schlau daraus, hätte die Probleme dann doch eigentlich letztes Jahr haben müssen und nicht jetzt, oder?

Den alten Druckmodulator habe ich bei mir zuhause stehen, wollte ihn eigentlich bei ebay verklopfen, würde ihn aber der guten Sache zuliebe Kingfreddi zur Verfügung stellen. Interesse? Wenn ja, machen wir per PN.

Mal schauen ob sich noch was tut, aber ich gehe davon aus, dass das mein Lehrgeld ist, was ich zu zahlen habe raufen


Michel

Ente

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Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
@Freddi

im www hat mal jemand ein defekten Druckmodulator aufgemacht...bei dem war eindeutig die Korrosion Schuld. Wenn ich es wiederfinde stell ich den Link mal rein. Das mit dem "einmal-pro-Tour-in-den-Regelbereich" seh und mach ich genau so yaeh

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich schon wieder !

Alle im Forum mitgeteilten Meinungen sind für mich nur Vordergründig und haben nur am Rande mit der eigentlichen Sache zu tun.

BMW verbaut verquirrlte Schei.. und erwartet von den Kunden über diese Tatsache mit Lächeln und viel Euro hinwegzugehen.
Der Aufschrei müsste von den Betroffenen erfolgen, damit die Arroganzklasse versteht um was es geht.

Und jetzt nochmal zu Michel !

Glaubst du ernsthaft, das der Verkäufer nach fast einem Jahr zugibt vom Mangel am BKV gewusst zu haben um sich an den Kosten der Erneuerung zu beteiligen.

Wenn dem so wäre, ändere ich mein Weltbild hinsichtlich Ehrlichkeit im Handel und vielleicht Gerwerbe.

Eine Umkehr der Beweislast wirst du nicht erreichen, dem gehen Vorgaben voraus.
Schaue doch erstmal in den Kaufvetrag, daraus ergibt sich doch dein weiteres Vorgehen oder der Biß in den sauren Apfel. Letzteres auch um dich vor unangenehmen Überraschungen hinsichtlich Kosten zu schützen.

Grüße aus dem verwilderten Norden
Levert duad üs Slav

Jürgen

Polarlys

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Alterspräsident
Nun ich nochmal für " kingfreddi "

na was glaubst du, ich zerlege mein Motorrad um die Bremsflüssigkeit zu prüfen !
Die Bremsflüssigkeit ( wovon ich nur einen Tropfen brauche ) nehme ich jeweils am Bremssattel an der Entlüftung ab.
Beim PKW in ich in den Behälter gegangen und habe zusammenhängend dort die Ergebnisse wie geschrieben gehabt.
Die Vermischung Wasser/ Bremsflüssigkeit ist nach meiner Auffassung dann auch im ganzen System und nicht explezit an einer Stelle.
Das der von mir festgestellte Wasseranteil von 1,2% nach so kurzer Zeit vorliegt, hat mich aber auch etwas erstaunt.
Der Wechsel soll vorgenommen werden, wenn der Prozentsatz 3 erreicht wird.
Ob die Werkstatt den kompletten Tausch der Bremsflüssigkeit vorgenommen , oder Restbestände an Bremsflüssigkeit der Wiederverwendung zugeführt hat, bleibt hier unbekannt.
Soweit auch zur Leistung der Werkstatt.
Der Ausfall des BKV durch erhöhten Wasseranteil im Bremssystem ist für mich nicht unbedingt die relevante Größe, sondern weist vielmehr auf mangelnde Qualitäten des Bauteiles hin.
Alle Komponenten z.B. einer Bremsanlage sollten doch so ausgelegt sein, dass nicht die ständige Kontrolle über den normalen Zyklus hinaus erfolgen muß.

Dieser Argumentation verschließt man sich natürlich, wenn die Unterwäsche schon das Bayernemblem zeigt odert man glaubt diese Leute wären die Einzigen welche gute Mopeds bauen können.
Nebenbei bemerkt, ich fahre meine schwarze Kuh gerne, ich liebe sie und lebe auch teilweise mit deren Unzulänglichkleiten.
Aber deshalb werde ich nicht gläubig !

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

Ente

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Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
...nur nochmal so zur Info:

der Druckmodulator wird mit Einschalten der Zündung initialisiert, das bedeutet, der läuft nur an, wenn an der Karre alle Bremskomponenten i.O. sind...hab irgendwo gelesen, daß er auch ausbleibt, wenn z.B. das Bremslicht defekt ist. Also, im Falle eines Falles: erst Fehlerspeicher auslesen lassen, dann Diagnose aller Schaltstellen (hat mir BMW verraten, hab aber trotzdem keine Ahnung, was darunter alles zu verstehen ist)...erst dann kann der BKV auch als eigentlicher Übeltäter eingegrenzt werden.

Polarlys

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Alterspräsident
Mein kleiner Entenmann,

das ist doch nicht die Frage, es ist vielmehr dann die Logik der Prüfung.
An meiner Hütte wurde mehrfach der Fehlerspeicher ausgelesen und ohne Mangel dargestellt.Trotz regelmäßigem wechseln der Bremsflüssigkeiten, der Auslesung, der Prüfung der relevanten Betriebssysteme, fiel der BKV bei einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h 40 m vor der umspingenden Ampel aus.
Geile Nummer, wenn du dann erst merken kannst welche Kräfte du aufwenden mußt um den Gartenstuhl vor dem Querverkehr zu stehen zu bringen. Dieses auch unter Berücksichtigung einer verminderten Reaktionszeit, eben durch erkennen der nunmehr mangelnden Bremsleistung.
Und so ganz nebenbei; ich kenne kein Bremssysten an einem Pkw welches durch zu hohen Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit das BKV-System hat ausfallen lassen.
Hier hat man mit Sicherheit andere Gewährleitungsparameter im Kopf.

BMW hat die Nutzer ihrer Produkte in dem speziellen Fall im Regen stehen lassen.

Grüße aus dem verwilderten Norden
Lever duad üs Slav

Jürgen

Übrigens, wenn du weiter solchen Mist schreibst, mußt du zum Schnaps noch ein Bier ausgeben [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Narvik

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Ex-Admin
Ex-Admin
So jetzt muß ich auch meinen Senf ... und so, ihr wisst schon.
Wollte mich hier eigentlich komp. raushalten muß jetzt aber mal Kingfredi und unserer Ente ein bißchen beistehen (haben beide nicht nötig - ich weiß; ich will das aber jetzt - basta ;-))
Ich habe meine Dicke ja erst seit Nov. 2011 habe aber die ersten 3.000 km mit größten Vergnügen abgerissen. Da ich kein Mechatroniker bin aber sicher auch motorradtechnisch nicht völlig verblödet, habe ich mich vor dem Kauf der Rockster sehr intensiv mit ihr beschäftigt.
Was die beiden oben genannten Probanden kaffee schreiben, ist so völlig nachvollziehbar und kann in diversen anderen Foren nachgelesen werden.
Ich habe auch versucht, auf jeder Fahrt in den Regelbereich (was nicht regelt, bewegt sich nicht und was sich nicht bewegt, steht sich kaputt - geht den Menschen wie den Mopeds)zu bremsen, leider hat sich immer nur das Hinterrad gehoben.
Nach der Ausfahrt mit Ente, der, wie andere auch, mir den Tipp mit 'nen unbefestigten Parkplatz gab, habe ich das natürlich sofort probiert.
Mit 30 km/h begonnen bis 60 km/h gesteigert - goooooooil.
Und das werde ich jetzt bei jeder Tour machen. Wenn es regnet, anker ich einfach mal auf Kopfsteinpflaster wow

So Jürgen, du hast natürlich recht, in dieser Situation möchte niemand erleben das, das ABS versagt. Kann aber! Eben ging es doch noch? Ist häufiger so!
Wer Angst vor einen Defekt des BKV hat, sollte sich eine BMW ohne dieses System kaufen oder zu einen andere Hersteller wechseln. Wir wissen ja - hier im Forum bleiben kann er/sie trotzdem.
Ich denke auch, dass die meisten keine Probleme mit dem ABS haben.
Das mit dem BKV im Auto kann ich so nicht bestätigen, weil ich es nicht weiß. Aber jeder, der mit seinem Auto oder noch besser mit 'nen WOMO in den Alpen unterweges war weiß, wie sich Fading an der Bremse anfühlt. Die Crux ist nur die, der Film im Kopfkino ist ehr ein Lustspiel als ein Drama raufen .

teileklaus

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Foren Gott
Foren Gott
es ist auch so, dass jemand der mit dem PKW flott an die Ampel fährt und der BKV wäre ausgefallen, weil ZB beim Diesel die Unterdruckpumpe defekt wurde oder ein U Schlauch die Sache flott belüftet, dass der geradeaus in den Querverkehr bremst, so schnell kann man die Pedalkraft gar nicht erhöhen.
Wegen dem Schreck und der ungebremsten Meter, die man nicht reinholt.
Andereseits hat Jürgen recht, BMW hat sich wohl wissend um die Problematik BKV einen feuchten Dreck um die Eigener mit den Schäden gekümmert, zumindest nicht wohlwollend, sondern wo es ging die fehlende Jahresinspektion als Ablehnungsgrund vorgeschoben, obwohl es daran nicht liegen kann!
Das ist die angemoserte Arroganz von BMW. Da ging es nur um Schadensbegrenzung fürs Werk!
Wenn es einen Aus Tausch alt gegen neu für 500.- geben würde, den man auch nach 4 Jahren und 6500 km in Anspruch nehmen kann, wäre es noch halbwegs OK.
Es bleibt wie es ist, jeder hofft, dass ihm das erspart bleibt, und wechselt in der Überangst vl. auf ein anderes BMW oder besseres ABS Modell. KTM und die Honda Fireblade, (die 600 er noch nicht) haben ein viel feinere ABS. Ich kaufe mir keine, weil bei KTM in Summe das Paket nicht besser nur sportlicher ist. Aber verheiratet bin ich nicht mit BMW.
Die ersten BMW Meter werden gefahren und man vergisst alle Bedenken, weil der Rest passt, oder passend gemacht wurde , gell Sigi und "Friedberger" mit den Special Motos...

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