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Hoch hinaus! Vogesen und Schweizer Alpen... am 21.08.11 20:52
Tomjohn
Kaiser

Nachdem ich ja eigentlich nicht so der Motorradreisetyp bin (war!?), ich aber dringend mal Tapetenwechsel brauchte, entschloss ich mich zu einer Fahrt ins Blaue.
Es sollte Richtung Süden gehen die Vogesen durch, mehr Planug bestand nicht.
Abends vor Abfahrt fiel mir dann noch ein Artikel aus der Motorrad in die Hände, in dem die "10 Schönsten Alpenpässe der Schweiz" gekürt wurden und ich dachte. Na das ist doch mal ein Ansatz!
Am Montag, dem 15.8.11 Startete ich also zunächst in Begleitung dreier Freunde nahe Saarbrücken, Richtung Vogesen.
Nach ca. einer Stunde erreichten wir den Col du Donon (718m), und damit auch die Schlechtwetterfront. An der Saarquelle zog ich den Regenzweiteiler über.
Weiter über Schirmeck, Chamo du Feu (1100m)und
Col de la Charbonniere (960m), wo wir uns trennten und die Mitfahrer umdrehten.
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Mein Weg ging weiter über den Col du Kreuzweg (750m), Col de la Stiege (534m) den Col d`Urbeis (602m), ab dem das Wetter zusehens besser wurde, dann Col du Bonhomme (949m), Col du Louchbach (978m), Richtung St-Die-des-Vogeses und hinauf zum Col de la Schlucht (1135m). Ab hier auf die Route des Cretes über Col de la Falimont (1200m),Col du Herrenberg (1186m),Col d´ Hahnenbrunnen (1180m), Le Markstein (1266m) zum Grand Ballon (1424m).
War es bis hierhin durch Wolken und teilweise dichten Nebel gegangen, lichteten sich bei der Abfahrt die Wolken und ließen bereits kurze Blicke auf Rheinebene und Mühlhausen zu.
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Über Col du Silberloch (906m), Col de Herrenflu (855m) und dann den Col du Hunsrück (748m), einen schmalen sehr schönen, einsamen Pass, der mich zum Schmunzeln brachte, ob seiner Mittellinie, die die höchstens 3m breite Straße wohl zweispurig erscheinen lassen soll.
Unspektakulär dann über Basel und Zürich bis nach Talwil am Zürichsee, wo ich gegen 22 Uhr ein Zimmer zu suchen begann. Hier hätte ein wenig Planung sicher nicht geschadet. Das einzig verfügbare Zimmer kostete schlappe 210 Fränkli (ohne Frühstück versteht sich!)!
Aber nach ca. 600 Km und 12 Stunden Fahrt war ich wohl etwas schmerzfrei was das betraf, also los: "Einmal ohne Frühstück (28,-F) bitte, aber mit Tiefgarage. Das Hotel war wirklich stylisch und für 210,-SF bekommt man dort immerhin so einen Klo auf dem Zimmer:
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(Also mir hätte ja eine normale Schüssel in einem halb so teuren Zimmer gereicht, soll mir eine Lehre sein... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" /> )
Der Dienstagmorgen beginnt mit einem Schock: Der rechte Koffer schließt nicht mehr, Mist trotz funkelnagelneuer (oder wegen?) Schlösser. Während ich auf den Rückruf der nächsten BMW Niederlassung warte (die das sofort behoben hätten!) Bekomme ich`s aber selber hin mittels erweitertem Bordwerkzeug.
Um 10 Uhr starte ich Richtung Vierwaldstätter See. Das Wetter ist bombig, ein Traum See und Berge strahlen im gleißenden Sonnenlicht. Gegen Mittag erreiche ich Andermatt.
Ein grimmiger alter Herr betankt meine Q. Eigentlich bin ich 10 Km zu weit gefahren, hab den Einstieg zum Sustenpass verpasst, dafür darf ich aber die großteils überdachten Serpentinen wider zurück fahren: Genial! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" />
Wenig später erreiche ich mit breitem Grinsen im Gesicht das Hospiz am Sustenpass (2224m).
Mir fällt ein, dass ich seit gestern Morgen außer einem Snickers in Schirmeck (Elsass) nix mehr gegessen hab und bestelle mir einen Teller Spaghetti. Als ich den Preis von 24,50 € höre, renne ich zuerst nochmal raus und suche vergeblich nach den Michelin Sternen an der Tür! Käse ist gratis und so schaufle ich mir diesen trotzig für mindestens 6,-€ drüber, Ätsch! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" />.
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So gestärkt fahre ich weiter zum Grimselpass (2165m). Achterbahn! Unterwegs halte ich ab und an mal um Fotos zu machen, die Landschaft ist Atemberaubend!
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Über den Furkapass (2429m) geht`s weiter zum Gotthardpass (2108m). Obn treffe ich 2 Studenten aus Hannover, die sich mit ihrem Kocher eine Dose Ravioli zubereiten, für 1,29€ mitgebracht. Ich komme mir ganz schön doof vor.
Nach kurzer Abfahrt erreiche ich die Aussichtskurve und mache wieder tolle Bilder. Zwei Mittsiebziger aus Karlsruhe rollen an, auf R 1150 RT und Honda Valkyri. Der honda ist der Sprit ausgegangen, bis Andermatt reicht das nicht mehr und ich helfe ihnen mit meinem Schauch aus dem Bordwerkzeug aus. 30 Min. lustiges Saugen und Spucken der Beiden sind die Folge, am Ende haben sie einen Liter umgefüllt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" /> Wir haben uns nett unterhalten und ich bekomme Tourentipps.
Weiter führt mein Weg über den Nufenenpass (2478m),
den zweithöchten Pass der Schweiz und Europäische Wetterscheide.
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Bei mir scheidet er nix, nur bei der Abfahrt scheidet sich die Spreu vom Weizen, ein R1 Fahrer erhält eine Trainerstunde, peinlich für ihn...
Diesmal werde ich kein überteuertes (Not)Zimmer nehmen, also: Rechtzeitig Augen auf! Direkt am Fuß des Nufenen rechts erblicke ich das "Hotel Walser", gut und günstig. Der Hotellier ist Elsässer und stammt aus Savern.
Abends besichtige ich das historische Waliser Dörfchen Ulrichen 500m weiter.
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Hier mach ich mal nen Schnitt, damit`s nicht all zu lang wird!
Es sollte Richtung Süden gehen die Vogesen durch, mehr Planug bestand nicht.
Abends vor Abfahrt fiel mir dann noch ein Artikel aus der Motorrad in die Hände, in dem die "10 Schönsten Alpenpässe der Schweiz" gekürt wurden und ich dachte. Na das ist doch mal ein Ansatz!
Am Montag, dem 15.8.11 Startete ich also zunächst in Begleitung dreier Freunde nahe Saarbrücken, Richtung Vogesen.
Nach ca. einer Stunde erreichten wir den Col du Donon (718m), und damit auch die Schlechtwetterfront. An der Saarquelle zog ich den Regenzweiteiler über.
Weiter über Schirmeck, Chamo du Feu (1100m)und
Col de la Charbonniere (960m), wo wir uns trennten und die Mitfahrer umdrehten.
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Mein Weg ging weiter über den Col du Kreuzweg (750m), Col de la Stiege (534m) den Col d`Urbeis (602m), ab dem das Wetter zusehens besser wurde, dann Col du Bonhomme (949m), Col du Louchbach (978m), Richtung St-Die-des-Vogeses und hinauf zum Col de la Schlucht (1135m). Ab hier auf die Route des Cretes über Col de la Falimont (1200m),Col du Herrenberg (1186m),Col d´ Hahnenbrunnen (1180m), Le Markstein (1266m) zum Grand Ballon (1424m).
War es bis hierhin durch Wolken und teilweise dichten Nebel gegangen, lichteten sich bei der Abfahrt die Wolken und ließen bereits kurze Blicke auf Rheinebene und Mühlhausen zu.
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Über Col du Silberloch (906m), Col de Herrenflu (855m) und dann den Col du Hunsrück (748m), einen schmalen sehr schönen, einsamen Pass, der mich zum Schmunzeln brachte, ob seiner Mittellinie, die die höchstens 3m breite Straße wohl zweispurig erscheinen lassen soll.
Unspektakulär dann über Basel und Zürich bis nach Talwil am Zürichsee, wo ich gegen 22 Uhr ein Zimmer zu suchen begann. Hier hätte ein wenig Planung sicher nicht geschadet. Das einzig verfügbare Zimmer kostete schlappe 210 Fränkli (ohne Frühstück versteht sich!)!
Aber nach ca. 600 Km und 12 Stunden Fahrt war ich wohl etwas schmerzfrei was das betraf, also los: "Einmal ohne Frühstück (28,-F) bitte, aber mit Tiefgarage. Das Hotel war wirklich stylisch und für 210,-SF bekommt man dort immerhin so einen Klo auf dem Zimmer:
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(Also mir hätte ja eine normale Schüssel in einem halb so teuren Zimmer gereicht, soll mir eine Lehre sein... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" /> )
Der Dienstagmorgen beginnt mit einem Schock: Der rechte Koffer schließt nicht mehr, Mist trotz funkelnagelneuer (oder wegen?) Schlösser. Während ich auf den Rückruf der nächsten BMW Niederlassung warte (die das sofort behoben hätten!) Bekomme ich`s aber selber hin mittels erweitertem Bordwerkzeug.
Um 10 Uhr starte ich Richtung Vierwaldstätter See. Das Wetter ist bombig, ein Traum See und Berge strahlen im gleißenden Sonnenlicht. Gegen Mittag erreiche ich Andermatt.
Ein grimmiger alter Herr betankt meine Q. Eigentlich bin ich 10 Km zu weit gefahren, hab den Einstieg zum Sustenpass verpasst, dafür darf ich aber die großteils überdachten Serpentinen wider zurück fahren: Genial! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" />
Wenig später erreiche ich mit breitem Grinsen im Gesicht das Hospiz am Sustenpass (2224m).
Mir fällt ein, dass ich seit gestern Morgen außer einem Snickers in Schirmeck (Elsass) nix mehr gegessen hab und bestelle mir einen Teller Spaghetti. Als ich den Preis von 24,50 € höre, renne ich zuerst nochmal raus und suche vergeblich nach den Michelin Sternen an der Tür! Käse ist gratis und so schaufle ich mir diesen trotzig für mindestens 6,-€ drüber, Ätsch! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" />.
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So gestärkt fahre ich weiter zum Grimselpass (2165m). Achterbahn! Unterwegs halte ich ab und an mal um Fotos zu machen, die Landschaft ist Atemberaubend!
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Über den Furkapass (2429m) geht`s weiter zum Gotthardpass (2108m). Obn treffe ich 2 Studenten aus Hannover, die sich mit ihrem Kocher eine Dose Ravioli zubereiten, für 1,29€ mitgebracht. Ich komme mir ganz schön doof vor.
Nach kurzer Abfahrt erreiche ich die Aussichtskurve und mache wieder tolle Bilder. Zwei Mittsiebziger aus Karlsruhe rollen an, auf R 1150 RT und Honda Valkyri. Der honda ist der Sprit ausgegangen, bis Andermatt reicht das nicht mehr und ich helfe ihnen mit meinem Schauch aus dem Bordwerkzeug aus. 30 Min. lustiges Saugen und Spucken der Beiden sind die Folge, am Ende haben sie einen Liter umgefüllt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] alt="" /> Wir haben uns nett unterhalten und ich bekomme Tourentipps.
Weiter führt mein Weg über den Nufenenpass (2478m),
den zweithöchten Pass der Schweiz und Europäische Wetterscheide.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Bei mir scheidet er nix, nur bei der Abfahrt scheidet sich die Spreu vom Weizen, ein R1 Fahrer erhält eine Trainerstunde, peinlich für ihn...
Diesmal werde ich kein überteuertes (Not)Zimmer nehmen, also: Rechtzeitig Augen auf! Direkt am Fuß des Nufenen rechts erblicke ich das "Hotel Walser", gut und günstig. Der Hotellier ist Elsässer und stammt aus Savern.
Abends besichtige ich das historische Waliser Dörfchen Ulrichen 500m weiter.
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