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Skandinavien Tour 2010

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1 Skandinavien Tour 2010 am Mo 03 Jan 2011, 14:56

Polarlys

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Alterspräsident
Tagebuch einer spannenden, auch anstrengende Rundfahrt durch Skandinavien


Vorwort

Mit meinem Freund Reinhard wurde schon vor Monaten abgesprochen eine Fahrt mit unseren Motorrädern durch Skandinavien zu unternehmen.

Gesagt, angeplant und ohne ein eigentliches, festes Ziel einen Reisetermin vereinbart.

Reinhard hat drei Vornamen : Reinhard, Paul, Heinrich. Im folgenden Bericht nenne ich ihn der Einfachheit halber kurz RPH, er kommt aus Hösbach bei Aschaffenburg und war mal Flugkapitän bei den Kranichen.


30.05.2010
Nachdem RPH bereits am 28.05.2010 bei mir in Hamburg aufgekreutzt ist, sind wir am 30.05.2010 nach RPH drängen um 19.30 gestartet.

Ich warne ihn ausdrücklich vor der Wartezeit am Fährterminal in Travemünde – Skandinavienkai

Bei starkem Regen geht die Fahrt los, RPH muß seine Honda Shadow-Spirit mit 750 ccm erstmal mit Sprit füttern. Nun
sucht er auch noch seinen Ausweis. Gefunden hat er ihn letztendlich in den Tiefen seines Top-Koffers.

Wegen des Starkregens haben wir uns in das Regenzeug gezwängt, was uns aber in der Bewegung stark einschränkt.
Vielleicht liegt hier das Problem auch in unserer Beleibtheit. Der Regen verstärkt sich noch und wir müssen über die A1 zur Fähre. Der Regen, wie auch das umfangreiche Gepäck machen die Fahrt nicht einfacher. Visier und Brille beschlagen und es kommen Momente des Nachdenkens : machen wir das Richtige? 85 km/h mehr geht nicht.

Am Skandinavienkai angekommen, sehen wir die Warteschlange von Wohnklo's und Pkw vor dem Check-in. Wenn
man glaubt, uns lässt jemand vor, ist es ein Trugschluß. Die Mädels am Schalter arbeiten sozialistisch langsam.
Bis zum eigentlichen Einfahren auf die Fähre nach Helsinki haben wir noch 90 Minuten Zeit, der Regen läuft uns unaufhaltsam in den Kragen und sammelt sich am unteren Rand des Goretex.

RPH hat vergessen den Verhüterli über seinen Tankrucksack zu ziehen und hat den Inhalt gebadet.

Na endlich um 22.50 können wir an Bord. Endlich im Trockendock. Jetzt noch das schweißtreibende Verzurren unserer Mopeds und dann ab in die Kabine. Plünnen runter und zum trocknen aufhängen, Ausgehzeug anziehen und ein paar freundliche Bier für 3,-€ / Glas reinziehen. Nach dem 6 Bier muss Sturm aufgekommen sein, denn das Schiff schaukelt
schon obwohl es doch erst um 3.00 Uhr ablegen soll. Also rein in die Koje und RPH mal gezeigt wie gut ich laut atmen kann.


31.05.2010
Auf dem Schiff ist finnische Zeit, also 1,0 Std. weiter als bei uns. Kurz vor 9.00 Uhr aufgestanden, Körperpflege in der Enge der Kabinendusche, aber es ist schon ok so. Ja und dann einfach gut gefrühstückt. Es stürmt und regnet immer noch heftig, aber das Schiff hält dicht. Zum Lunch gegessen wie ein Scheunendrescher, ich glaube wir haben jeder 1
Kg zugenommen. Danach ein kleines Schläfchen und die Welt ist wieder in Ordnung. Mal sehen was der Abend so bringt. Kaum lasse ich RPH aus den Augen, hat er schon zielsicher die Bar aufgesucht und trinkt Gin/ Tonic.

In der Nacht vom 31.05 zum 01.06. war für RPH anstrengend, ich habe ihm die Ohren abgeschnarcht. Ich verstehe das Ganze gar nicht, ich habe nichts bemerkt.


01.06.2010
Um 4.00 Uhr aufgestanden, geduscht und an Deck des Schiffes. Tolles Wetter ! Das Frühstück um 6.30 Uhr, na ja !?

Das Schiff legt pünktlich an. Nach schweißtreibendem Gepäckschleppen, verladen, sichern und warten auf die Entladung geht der Fahrt voran. Hinter dem desinteressierten Zoll eine kurze Pause mit Lagebesprechung und
dann los nach Tampere. Um 11.00 Uhr nach 178 Km in Tampere angekommen, die Stadt durchfahren, sonst nichts.

RPH schwächelt, er will keine Mustamakkaraa ( spezielle, finnische Blutwurst ) Na, dann eben weiter Richtung Mantää.

Bei RPH kommt die Müdigkeit so richtig durch, er hält ein Kurznickerchen auf einem Rastplatz. Leider musste ich den armen Kerl wecken. Weiter nach Mantää – eine kleine Stadt, aber absolut nichts los. Keuruu wir kommen! Vor Keuruu haben wir uns eine Hütte genommen. Ganze 60,- € haben sie uns abgenommen, aber für 2 Personen und mit Dusche und WC geht es gerade noch. Bier gab es im Restaurant nicht, nur antialkoholische Getränke. Ich glaube das war irgendetwas von der Kirche oder so. Der Bierdurst verstärkt sich, aber was soll man machen?

Um 17.00 Uhr geabendbrotet und RPH's 70 cm Salami ist köstlich. Den Kaffee mit etwas Schnaps verfeinert – prima !
Den Campingplatz zu Fuß umrundet und anschließend ein Streckenstudium mit Karte.Plan für den nächsten Tag fertig.
RPH putzt seine Maschine, das geht gar nicht. Ich glaube RPH hat gut geschlafen, weil ich unter dem Dach der Hütte
leise vor mich hin geschnarcht habe.


02.06.2010

Um 8.40 Uhr ging es los, anstrengende Fahrt über ca. 500 Km über gute Straßen nach Nurmes. Dort gab es ebenfalls eine Hütte mit Dusche und WC. RPH lobt meine Kochkunst der Fertigsuppe – Onkel Knorr lässt grüßen! Ins Restaurant und Bier ordern wollen ist schwierig. Weil hier Kinder untergebracht sind, ist der Verkauf von Bier nicht gestattet. Da wir
der Hoteldame mit freundlichen Worten gebeten haben, hat es dann schließlich doch zu einer Flasche hochprozentigem Bier gereicht. Die Dame kannte ich auch schon von einem früheren Besuch dort. Lt. RPH hatte ich nur Anfangsschnarchen, später ist dann wohl Ruhe eingekehrt.


03.06.2010
Abfahrt um 8.40 Uhr bis Soumussalmi und dort getankt. 2 Spanier ( Mann und Frau ) auf einer V-Strom unterwegs zum Nordkapp getroffen und einen Augenblick gequatscht – nette Leute. Na, dann weiter. Hinter der Ortsausfahrt Polizeikontrolle! RPH hat dem Polizisten glattweg einen gepustet (eigentlich wollte ich hier einen anderen Ausdruck verwenden, aber der wäre obzön und das ist mir wirklich fremd). Was RPH kann, kann ich schon lange. Beide 0,000 Promille.

Dann ging die Höllenfahrt so richtig los. Mit durchschnittlich 80 Km/h 530 Km nach Kemijärvi. Unterwegs fing es an zu pieseln, also rein in die Regenklamotten. Da auf der Strecke die von uns angefahrenen Campingplätze alle noch
geschlossen waren, war das Ziel Kemijärvi absolut richtig. Natürlich eine Hütte mit Dusche und WC bezogen. Das
vorangehende Abpacken der Mopeds ist nervig, gehört aber wohl zur Tour. RPH putzt sein Moped, davon bekomme ich Schüttelfrost.


04.06.2010

Um 8.00 Uhr aufgestanden,'rausgeguckt und Frust – es regnet in Strömen und der Wind biegt die Birken. Wir legen uns wieder hin und haben beschlossen die Hütte noch eine Nacht zu behalten. In der Hütte herrscht das absolute Chaos, RPH breitet seinen Packtaschenmüll überall aus. Immer nach dem Motto: wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen!
Er fährt mit dem Hüttenvermieter zum Lidl und kauft ein – natürlich Bier!

Und dass ich es nicht vergesse, RPH hat sein Moped schon zweimal geputzt. Er sagt der Regen muss 'runter. Die Wirklichkeit ist der Schnellputz mit Dreckentfernung. Jetzt kocht RPH auch noch. Es gibt Reis asiatisch, natürlich aus der Tüte. Hierbei werden seine Kochkünste nicht unbedingt auf die Probe gestellt, er kocht vornehmlich Wasser ein. Dann sollen da noch Eier 'rauf. Wat dat wohl so ward! Na ja, es stillt den Hunger leicht. Ich nenne den Fraß „Reis
Kemijärvi“ es schmeckt nach Nichts und nur der nachträglich aufgebrachte Pfeffer hebt das Ganze. RPH wischt schon wieder sein Moped -ätzend!

Der Lidl in Kemijärvi ist wie bei uns, nur mit finnischen Aufschriften. Hoffentlich haben wir kein Hundefutter eingekauft.
Als Absacker gab es im Restaurant des Campingplatzes jeweils zwei Lappi. Kuumo, das ist Bier der Sonderklasse. Etwas süßlich, aber durchaus genießbar und lecker... Meinen Freund Reinhard plagen leichte Kopfschmerzen, ich schätze eine nette, kleine Asperin hilft


05.06.2010
Die Nacht war gut, richtig ausgeruht um 6.45 Uhr aufgestanden und mit gekochten Eiern gefrühstückt. Die Sonne scheint am strahlend blauen Himmel bei 4,5 Grad Lufttemperatur. Bestes Wetter zum Fahren. Also los über Ivalo nach Inari. Später dann wieder Regen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als wieder ins Regenzeug zu klettern. RPH
flucht über die Reißverschlüsse, welche sich immer im Stoff festhaken. Dann noch das ekelhafte Netzfutter, in dem die Stiefel sich immer festsetzen.

In der Zwischenstation Sodankylä erstmal einen wärmenden Kaffee getrunken. Etwas später dann die Spanier wiedergetroffen, sie standen zusammen mit anderen Harley-Bikern aus Spanien in einem Kioski (Miniladen). Biker
sind einfach nette Leute.

In Inari angekommen erst einmal getankt und dann eine Hütte genommen. Tolles Ding, eine Sauna soll es auch noch irgendwo geben. RPH hat sein Moped noch gar nicht geputzt, ob ihm unwohl ist? Als Essen gibt es Bratwurst mit Brot und Bier – einfach, aber super gut wenn man Hunger hat.

Nach dem Essen war ich müde und habe ein kleines Schläfchen gemacht. RPH geht auf Wanderschaft und findet zielsicher eine Bar im Ort. Natürlich trinkt er dort Bier, alles andere ist einfach zu teuer. Es ist draußen immer noch saukalt und windig bis stürmisch. Mal sehen was der nächste Tag so bringt.

06.06.2010
Um 6.00 Uhr aufstehen ? Nee, noch etwas lummern. Der Himmel verspricht auch nicht viel, alles grau in grau und in Richtung unserer angedachten Fahrt auch pechschwarz. Also bleiben wir Weicheier in der Hütte. Leise rieselt der Schnee! Die Entscheidung in der Hütte zu bleiben war folglich richtig.

Im Inari Hotelli gibt es guten Kaffee – also hin. Wieder in der Möki putzt RPH schon wieder seinen Gartenstuhl, diesmal sogar akriebisch. Vielleicht ist es besser, wir fahren nur noch bei absoluter Trockenheit und Sonnenschein. Nun
putzt er schon seit einer halben Stunde die Reisepatina von der Maschine – es wird immer schlimmer. Ich sitze in der Hütte und höre sein Stöhnen, kurz unterbrochen von dem Wort "schei**". Als Absacker gibt es für jeden zwei Bier ( € 4,90 / Glas ) extremer Preis, schmeckt aber trotzdem.

Auf dem Rückweg zur Hütte haben wir noch an der kleinen Kirche einen Stopp eingelegt. Auf einem Ehrenmal wird auf die im zweiten Weltkrieg getöteten Finnen oder Sami hingewiesen. Der eingemeißelte Soldat auf dem Ehrenmal trägt einen deutschen Soldatenhelm und oberhalb des Ganzen ist immer noch ein Hakenkreuz. Folglich ist es denkbar, dass
die Finnen mit ihrer Vergangenheit etwas gelassener umgehen als wir bei uns. Der Sonnenuntergang war toll!

Die Nacht war unruhig, wir konnten nicht einschlafen.


07.06.2010
Frühes aufstehen ist bei solchen Touren fast Pflicht. Der Himmel ist grau mit leichten Aufhellungen. RPH fürchtet, dass sein Moped bei einer Regenfahrt wieder verschmutzt. Bleiben wir noch in der Hütte, oder fahren wir weiter? Gefrühstückt
mit den lang erhofften Spiegeleiern, das gibt ja eigentlich Kraft. Aber wir wälzen uns wieder in die Koje und schnarchen noch 'ne Runde. Wir bleiben noch eine Nacht. Eben haben wir Ren-Frikadellen mit Gemüse gegessen – lecker!

RPH putzt schon wieder seine Honda und befreit sie vom Regenwasser. Der Bursche ist abartig, das strengt mich auch an. Na denn, schlafen ist gesund und so wurde ein kleines Mittagsschläfchen vorgenommen.

Das Abendbrot mit Salami und so war einfach, aber gut. Nach einem kurzen Fußmarsch an der Bar des Inari – Hotelli noch schnell zwei Bier getankt. Morgen soll es endlich weiter gehen, wie heißt es so schön : schaunmerma!

Jetzt noch ein Abendhighlight! Ein Schweizer Ehepaar mit Wohnwagen unterwegs, ließen es sich nicht nehmen den Nordlandfahrern und Finnen mehrere Ständchen auf ihren mitgebrachten Alphörnern zu blasen. Ein schönes Erlebnis dieses Alphornblasen am Inarijärvi.


08.06.2010
Ortszeit 6.00 Uhr aufstehen, frühstücken und den Willen zeigen endlich weiterzufahren. Nach dem aufwendigen verstauen der Ausrüstungen geht die Fahrt um 8.30 Uhr los. Über Kaamanen und Karigasniemi nach Karasjok und weiter nach Kautokeino in Norwegen. Es ist saukalt, ich schätze so um die 4,0 Grad und die Straßen sind auch nicht im besten Zustand. Sehr kurzwellig und auch mit großen Frostaufbrüchen übersäht. Die Maschinen werden gut durchgeschüttelt und durchgestoßen. In Kautokeino dann endlich eine Kaffeepause. Das im Kühlschrank mit Glastür verstaute Bier wird sehnsüchtig bewundert, aber wir als Driver dürfen ja nicht.

Kautokeine als Hauptstadt der Sami ist eine abstoßende Schönheit, so das sich der Aufenthalt dort nur kurz gestaltet.
Weiter in Richtung Enontekiö, das ist schon wieder Finnland und dort eine Hütte genommen. Man soll ja auch nichts übertreiben.

RPH hat noch gar nicht sein Moped geputzt, sicherlich passiert das gleich noch.

Wie üblich musste Reinhard noch eine Hotellbar aufsuchen. Jeder zwei Bier, das muss reichen.


09.06.2010
Der Tag beginnt um 6.00 Uhr mit einem guten Frühstück und den fast obligatorischen Spiegeleiern. Na, dann man los, das Wetter hält sich scheinbar leicht sommerlich. Unterwegs Regen und sehr unebene Fahrbahnen mit einer Menge Ausbesserungen in Längsrichtung bei denen sich die Absätze nicht abschätzen lassen – unangenehm. Trotzdem eine tolle Fahrt.

Den Polarkreis in Südrichtung überquert. In Jokkmokk erstmal Kaffee getrunken und ein Gebäck zu uns genommen.
Die backen alles sehr süß, nicht unbedingt unsere Geschmacksrichtung, aber was soll das Gemecker, rein damit.

In Arvidjaur nach rund 530 Km eine Hütte der Extraklasse genommen, kostet aber auch. RPH hat seinen Kram schon in der Hütte verteilt und ist dabei seine Honda abzuschlecken. Ekelhaft, aber ich bin machtlos !


10.06.2010

Die Tour begann nach einem nach einem ausgiebigen Frühstück um 9.15 Uhr. Die E 45 ist eine tolle Strecke, wobei die vielen Unebenheiten einfach in Kauf genommen werden müssen. Die Fahrt soll über Tarnaby nach Mo i Rana gehen, also die E 12 genommen und gut dort gelandet.

Da der Tag noch verhältnismäßig jung war, haben wir, um unser Ziel Sandnessjoen zu erreichen erstmal Nesna angesteuert. Von hier brachte uns eine Fähre nach Levang. Die Fahrt dorthin ging über eine der größten Hängebrücken in Norwegen, der Helgelandsbrücke, von der ich weiß das sie bei Sturm schon mal hin und her schwingt.

An „De Syv Söstre“, einer Bergkette mit sieben Gipfeln vorbei nach Tjötta zu einem Campingplatz mit sehr schönen Hütten gedüdelt.

Die uns gegebene Hütte lag optimal etwas höher gebaut mit guter Sicht auf den Fjord. Richtig toll und super Klasse.


11.06.2010
Na, tanken mussten wir auch mal wieder, also 38 Km hin nach Sandnessjoen. Nachfolgend sind wir mit der Fähre zur Insel Dönna gefahren, weil ich dort dem RPH den größten „ Fallos „ der Welt zeigen wollte. Er stand noch immer am gleichen Platz. RPH war er nicht groß genug und ich glaube er fand ihn einfach nur doof.

Ja und dann noch einen Besuch in Breistrand bei einer guten, schwerkranken Bekannten gemacht. Nach Schnellkaffee und Gebäck doch schnell wieder die Biege gemacht und zum Ende der Insel nach Heroy und mit der Fähre wieder nachAlstahaug übergesetzt. Abends war noch Lagerfeuer auf dem Campingplatz. RPH trinkt durcheinander Bier, Schnaps und Wein. Danach war er offentsichtlich leicht angeschlagen.

Eine ruhige Nacht lag vor uns, endlich einmal ohne RPH's „Schnarchgeräusche“. Natürlich nur, weil wir auch hier
getrennte Schlafzimmer haben.


12.06.2010

Frühstück wie gewohnt, nur RPH nimmt nur einen Tee und Jogurt zu sich. Woran das wohl liegt? Am Nachmittag 15.00 Uhr gibt es Elchbraten bei Lindy, einer guten, alten Bekannten von mir.

Mmm.... war das lecker! Als Nachtisch Erdbeeren und Beerengemisch mit Vanillesahne,Vanillesauce und Flöter.
Der Abschluß war der fast obligatorische Kaffee mit Waffelgebäck. Lindy hat sich gefreut und ich hoffe RPH hat es geschmeckt. Dann wieder zur Hütte.

Der Wetterbericht spricht von Regen, also sehen wir weiter auf das was kommen soll. Wir beobachten den Himmel. Es ist fast 22.00 Uhr, der Wind hat sich gelegt, aber es ist fast unangenehm kühl geworden.

Bettzeit!


13.06.2010
Ich habe unendlich starke Rückenschmerzen, dagegen eine Ibubeta genommen, hoffentlich hilft der Mist. Um 8.30 Uhr erst aufgestanden und gefrühstückt mit Spiegeleiern. Das Wetter ist regnerisch bis trocken, später kam die Sonne durch – einfach herrlich!

Unser Mittagsmenü war super: Knackwurst mit Kartoffelpü und als Sauce Waldpilzsuppe – es hat geschmeckt. Zu
Hause wäre jetzt das große Meckern losgegangen. Die Milch für's Pü von anderen Campern aus Deutschland erbettelt. Von anderen Deutschen zwei Pillen gegen Rückenschmerzen erschlichen. Ich hoffe die helfen mir.

Vor dem Abendbrot noch mit Matze, einem Lübecker Wohnmobilcamper gute Ratschläge für's Mopedputzen geholt.

Matze kennt als Harley – Driver 'ne menge Leute und wenn ich sage was er schon alles erlebt hat, ist er schon mindestens 103 Jahre alt. Aber ein netter Kerl !

Um 17.30 Abendbrot zu uns genommen, wie immer mit Kaffee und Tee. RPH hat seinen Reisemüll schon gepackt, mich wundert nur das er nicht schon mit Sturmhaube und Sturzhelm am Tisch sitzt. Um 18.00 gibt es zunächst Formel 1 und ab 20.30 Fußball Deutschland gegen (wissen wir noch nicht).

Zum Fernsehen hat der Campingplatzchef uns extra eine Hütte mit deutschem TV überlassen. RPH sitzt vor der Glotze und schaut Rennen, natürlich mit Bier 2,8 % und ich bereite schon mal meinen Mist zum morgigen Fahrtag vor.

Dann gehe ich nochmal nachsehen wie das Rennen gelaufen ist und wie Fußball so endet. Deutschland spielt gegen Australien. Na, eben fiel ein Tor gegen Australien, es war großer Jubel angesagt.

Fernsehen mit vier Männer und einer Frau. Drei Männer waren sogar „Bundestrainer“ aber es hat ja trotzdem geklappt!


14.06.2010

Eigentlich wollen wir fahren, deshalb bin ich um 5.30 Uhr aufgestanden und den Himmel angesehen. Alles grau und voller Regenwolken.Mal sehen was RPH so will, aber der ratzt noch. Es ist sieben Uhr und wir haben Frühstück hinter uns und auch den Entschluss gefasst loszudüdeln, trotz ergiebigen Regen und starkem Wind. Die Fahrt ging nach Mosjoen bergauf, bergab und Kurven ohne Ende. In Wirklichkeit nichts für mich als norddeutscher Flachlandtiroler.

Und dann noch Bodenwellen und tiefe Luncken - eine richtige Kotzfahrt. Die Fahrt ging bis Trofors an der E 6 und ran zum tanken. RPH tankt an Ermangelung seiner in Namibia gestohlenen Kreditkarte auf meine Rechnung. Mein Moped habe ich so bescheuert vor die Tanksäule gestellt, dass mir beim Abbocken vom Hauptständer die Karre gegen die Tanksäule gefallen ist. Ein hilfsbereiter Norweger hat dann mich und den Gartenstuhl dann wieder in die richtige Position gebracht, aber der rechte Halter meiner Vario-Screen war abgebrochen. Mit Panzerband getapt, geht doch.

Dann weiter über Hattfjelldal auf dem Saga Vägen Richtung Vilhelmina. Zwischenstation war dann Kittifjell. An
einer Tankstelle mit Tante Emma – Laden angehalten und nach Kaffee gefragt – leider nicht! Aber die gute Tante Emma hat uns Tee gekocht und obendrein auch noch Gebäck hingestellt.

In Vilhelmina dann einen mir bekannten, richtig guten Campingplatz aufgesucht und hier eine Hütte genommen. Wir
merken das uns die anstrengende Fahrt mit Regen und nicht immer guten Fahrbahnen in den Knochen steckt und sich Müdigkeit breit macht. RPH will ein Nudelgericht aus der Tüte kochen.

Er ist nicht nur ein guter Mopedputzer, sondern auch ein kleiner Küchernprinz. Jetzt putzt er schon wieder, wobei er die Salatschüssel zweckentfremdet für Putzwasser verwendet. Irgendwie bekomme ich von seiner Putzerei ausgeprägten Juckreiz.


15.06.2010
Aufstehen, es ist schon 6.30 Uhr! Die Sonne scheint, aber es ist saukalt. Etwas später zog sich die Sonne einfach zurück. Besser ist also, man zieht gleich das Regenzeug an, denn zum Einen hält es die Kälte ab, zum Anderen natürlich als Regenabweiser.

Es war eine schlanke Fahrt über Östersund nach Sveg immer auf der E45. Auf dem Campingplatz Sveg gab es für uns keinen Platz, alles vergeben an polnische Arbeiter. Also weiter Richtung Orsa. Der erste angefahrene Campingplatz 3 Km von der Hauptstraße entfernt war grauselig, der nächste Platz ohne Duschen und WC. Die angeführte Reverenznummer angerufen und von der Vermieterin eine schöne Hütte in 10 Km südlich unseres Pausenplatzes bekommen. Alles drin, alles dran. Aber nach 500 Km ist es auch schon fast egal

Im Restaurant wollte man uns kein Bier für außerhalb verkaufen – dann eben nicht. Wir haben dann einfach Restbestände des Schnapses konsumiert. RPH hat sein Motorrad noch gar nicht geputzt, was ist bloß mit ihm los?

Auf intensive Nachfrage will er heute mal nicht mit dem Lappen herumwischen.

16.062010
Aufgestanden sind wir nach erholsamen Schlaf um 7.00 Uhr. Die Sonne lacht vom fast wolkenlosen Himmel, geiles Fahrwetter. Nach dem Frühstück dann noch ein bisserl vor der Hütte die Sonne genossen. Dann Start Richtung Torsby.

Um bei einer kleinen Zwischenpause eine Tasse Kaffee zu bekommen, muß man fast zum Mörder werden. Scheinbar fängt das Leben in den Restaurants in Schweden erst nach dem 21.06. zur Mittsommernacht an, alles dicht. Nur an den Tankstellen gibt es welchen, aber der schmeckt wie Knüppel auf den Kopf oder besser wie Laternenpfahl ganz
unten.

Die Straßen waren glatt und weitgehenst gut zu befahren. Lediglich lange Streckenabschnitte mit Rauhasphalt belegt
(rauh wird tatsächlich mit h geschrieben) deren Körnigkeit einem Reibeisen nahe kommt. In Torsby angekommen haben wir auf dem Campingplatz eine schöne, aber teure Hütte genommen.

Und dann zum Großeinkauf zum Supermarkt, ein Wahnsinnsding mit allen erdenklichen Waren. RPH's EC -Karte ging nicht und ich hatte meine Kreditkarte in der Hütte liegen lassen.Aber richtige Tourenfahrer lösen solche Probleme
zügig.

Anschließend haben wir unseren brandigen Durst im Restaurant mit leckerem, schwedischen Bier gelöscht. Das hatte immerhin 5,2 % auf der Uhr. Dann kam die Überlegung ob wir anstatt über Kopenhagen und Rödby per Achse, doch lieber über Göteborg nach Kiel mit der Stena-Line schippern. Mal sehen!!!

Um das Maß voll zu machen, haben wir noch jeder fünf Haselnussbrand zu uns genommen. Das Leben ist leicht und unsere Füße flink.


17.06.2010

Es ist 5.30 Uhr, ich bin schon aufgestanden und sehe den Anbruch eines wundervollen Tages mit Sonne, Vogelgezwitscher und leichtem Rauschen von Fahrzeugen auf der entfernten E 45. Gegen meine Gewohnheiten gönne ich mir ein Bier und lausche dem Geschehen – herrlich! Mal sehen was der Tag so bringt.

Habe eben beschlossen, wenn RPH den Hintern aus der Koje bekommt draußen zu frühstücken. Frühstück
mit frischen Graubrot, Eiern, Kaffee usw. Ja, es geht uns schon gut! Dann über die Rezeption des Platzes die Fähre von Göteborg nach Kiel bestellt. Mit 192 € nicht ganz billig, aber die Fahrt durch Dänemark und ggf. zwei Übernachtungen, Sprit und Fährgeld kostet ja auch gute Euronen. Der Bestellablauf der Fähre wird umständlich und ebenfalls sozialistisch vorgenommen, hat aber endlich geklappt.

Dann musste RPH unbedingt den Flugplatz von Torsby erkunden. Nichts los! Anschließend ins Automuseum der Stadt Torsby. Tolle Automobile und Mopeds.

Es ist sehr warm geworden und wir schwitzen in unserer Bekleidung. In der Hütte angekommen erstmal die Fahrerbekleidung runter. Dann die Packtaschen speziell für die Fährfahrt gepackt und ohne Ende Klönschnack gehalten.

RPH umrundet den Campingplatz und fotografiert, während ich Stiefel putze, Goretex vom gröbsten Dreck befreie und die Visiere reinige. Dann musste das Mittagessen zubereitet werden. Kartoffelpüree mit Fertigsuppe Tomatencreme als Sauce und ein Rest von diversen Scheiben Mettwurst als Häubchen auf dem Pü.

RPH war hellauf begeistert. Zum Ausgleich meiner Kochaktivitäten wird RPH zum Abwasch verdonnert. Dann
werden die letzten Schwedenkronen im Restaurant verjubelt und in Bier umgesetzt.

Lecker, lecker, lecker, die Schweden wissen auch wie man Bier braut !

Gleich gibt’s Fußball. Ich glaube ich bin zu müde. RPH guckt, hat aber nur begrenzte Ahnung von dem Geschehen.


18.06.2010

Es ist 6.30 Uhr und RPH ist schon wach. Draußen schüttet sich der Himmel in Form eines ergiebigen Landregens aus,
aber wir müssen ja über 300 Km zur Fähre nach Göteborg. Nach einem ausgiebigen Frühstück unter dem Vordach der Hütte haben wir noch jede menge Zeit bevor die Fahrt losgehen kann. Vielleicht ändert sich ja das Wetter noch.

RPH denkt über über die Reinigung seiner Honda nach, soll er, ich bin darüber nicht mehr entsetzt, es gibt mir schon so etwas wie Bewunderung

Um 8.30 sind wir dann gestartet. Als richtige Weichlinge natürlich gleich mit Regenhäuten, welches wir aber auch brauchten. Unterwegs nach Göteborg haben wir uns dann einen Hamburger gegönnt, war richtig lecker.

Die E 45 nach Göteborg zieht sich einschläfernd durch die Landschaft. Ätzend die permanenten Warnungen vor Blitzanlagen, die uns natürlich nicht hindern konstant zu fahren. Auf der Treppe des Fährterminal habe ich mir dann eine Muskelzerrung zugezogen, es schmerzt ungemein, aber hart macht was richtig weh tut!

Auf dem Standstreifen vor dem Check in hat RPH sich gleich mit einem Lappen bewaffnet und angefangen seine Honda vom gröbsten Schmutz zu befreien. Ich enthalte mich jeglicher Kommentare. Die Verladung der Bikes ist wieder anstrengend, der Schweiß läuft und eng abgestellt sind sie auch.

Die Kabine bezogen, uns frisch gemacht und gleich ab in die Bar zum Bier trinken. Auf ein Abendbrot haben wir verzichtet.


19.06.2010

Es ist 6.00 Uhr RPH's Wecker rasselt – aufstehen! Der Waschraum in der Kabine ist in anbetracht des Fährpreises eine Frechheit. Alles eng, die Abflüsse mangelhaft, aber was soll das gequarke, die die Heimat ruft. Nach einem Rundgang über die verschiedenen Deckstationen und Frischluftinhallation dann zum Frühstück, sofern man den Mist so nennen darf.

Apfelsinensaft so dünn, das bestenfalls eine Apfelsine im großen Wasserbecken gelegen hat, der Apfelsaft schmeckte nach vergorenen Äpfeln, der Kaffee dünn und die Eier glibberich gekocht. Aber was hilft das meckern, pünktlich um 9.00 Uhr hat uns die Heimat wieder.

Da gerade Kieler Woche ist war das Einlaufen des Schiffes natürlich ein besonderes Ereignis für uns.

RPH will noch auf die Spuren seiner Kindheit und Dahme, Kellenhusen und
auch Grömitz aufsuchen. Ich will nur noch an Mutters Tisch.

Also haben wir uns in Kiel voneinander verabschiedet. Schulterklopfen und der Sicherheit irgendwann unsere Fahrt durch Skandinavien noch einmal geistig zu verarbeiten.


20.06.2010

RPH kommt noch einmal bei mir zu Hause vorbei, trinkt einen Kaffee um dann weitere 530 Km in seine Heimatstadt Hösbach fahren. (Er ist schon ein harter Hund.)


Schlusswort

Genau weiß ich nicht wie Reinhard unsere Tour gefallen hat, zumal wir hinsichtlich unserer Vorstellungen doch etwas auseinander lagen. Reinhard wollte fahren, ich mehr die Schönheiten der Natur bewundern und auch mal verschiedene Sehenswürdigkeiten ansteuern. Aber ich glaube auch das wir einen guten Kompromiss gefunden haben.

Verstanden haben wir uns jedenfalls, Streit oder Unstimmigkeiten gab es nicht.

Das Einzige was seine Geruchsnerven belästigt hat, war meine Raucherei, aber mit krauser Stirn und faltigem Gesicht hat er das Ganze über sich ergehen lassen, nur hin und wieder kam ein „Äää“

Seine ruhige und besonnene Art kam gut durch.

RPH fährt eine schöne, sparsame Honda Shadow Spirit 750 ccm. Der Verbrauch lag immer bei durchschnittlich 3,5 Ltr./100 Km. Das gute Stück tuckelte beständig ohne "Mullen und Knullen“. Sie hat einfach einen guten „ Motor“.

Meine R 1150 R war etwas gefräßiger, immerhin durchschnittlich 5,1 Ltr./100 Km. Natürlich bei der in den jeweiligen Ländern vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen. (Bußgelder in Skandinavien sind hoch und die Polizei unerbittlich.)

Ölverbrauch hatten beide Maschinen nicht.

Die Gesamtfahrstrecke betrug nach meinen Unterlagen genau 5.448 Km

Jetzt sind beide Maschinen schon wieder gereinigt, abgeleckt, konserviert und ausfahrbereit für die nächste kleine Tour.


Ich kann aus meinen Erfahrungen sagen, macht mal solche Tour. Es lohnt sich allemal. Man hat ausreichend Gelegenheit Elche und Ren zu sehen und mit Chance kann man sie auch fotografieren. Nur die Straßen sind nicht immer das Optimum. Man muss es einfach mögen, die rauhe Landschaft, manchmal viele Wälder und Straßen die sich irgendwie im Nichts verlieren.

Manche Straßen sind so wellig und mit tiefen Dellen versehen, dass die Maschinen schon mal durchstoßen. Was
auch nicht jeder mag, sind die langen Geraden auf denen man sich die Reifen achteckig fährt und obendrein noch einschläfernd wirken kann. Dann wiederum, gibt es vornehmlich in Norwegen wunderschöne Täler die an das Allgäu erinnern.

Man muss Skandinavien in seiner Vielfalt mögen und die manchmal widersprüchliche Natur in sich aufsaugen und auch den Regen genießen können oder akzeptieren. Auf jeden Fall wird es mal wieder nicht meine letzte Tour durch den Norden Europas gewesen sein. Ich bin immer wieder beeindruckt von der Vielfalt der Natur und den schon
erwähnten Gegensätzen. Entsprechende Hütten mit Dusche und WC sind doch oft vorhanden und bei Belegung
mit mehreren Personen auch erschwinglich.

Nur Eines sollte man nicht, sich unter Zeitdruck setzen und zu viel planen.


Streckenverlauf in Skandinavien


Finnland / Norwegen / Schweden ***=Campingplätze mit Dusche und WC alle gut

Helsinki
Anfahrt von Travemünde nach Helsinki mit der Fähre

Tampere
Orivesi
Mantää
Keuruu***
Jyväskylä
Pieksämäki
Varkaus
Joensuu
Lieksa
Nurmes***
Kuhmo
Suomussalmi***
Kuusamo
Kemijärvi***
Sodankylä
Inari***
Kaamanen
Karasjok
Kautokeino
Enontekiö***
Palojoensuu
Kaaresuvanto
Vittangi
Svappavaara
Gällivare
Jokkmokk
Arvidsjaur***
Sorsele
Tärnaby
Mo i Rana
Nesna
Sandnessjoen
Tjötta***
Insel
Dönna
Tjötta
Sandnessjoen
Mosjoen
Trofors
Hattfjelldal
Kittifjell
Dikanäs
Vilhelmina***
Östersund
Tandsjöborg***
Sveg
Mora
Malung
Torsby***
Grums
Säffle
Vänersborg
Göteborg
Abfahrt von Göteborg nach Kiel mit der Fähre

2 Re: Skandinavien Tour 2010 am Mo 03 Jan 2011, 17:16

marmidesign


Eroberer
Eroberer
Moin,

na die tour liest sich ja klasse, klatschen

mir würd ja mal interessieren was mann für so eine tour finanziel einplanen muss?
auf´n cent kommt es nich drauf an, aber so ungefähr würd´s mich schon interessieren

gruß

3 Es muß nicht immer die Sahara sein. am Mo 03 Jan 2011, 23:46

Jo

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Köstlicher Reisebericht.
Ich mußte aber das lesen zwei mal unterbrechen,um mir
ein 50 Cent Bier aus dem Kühlschrank zu holen.
Keine Ahnung was mich dazu animiert hat.
Geputzt wird aber erst im März.

Gruß Jo.

4 Re: Skandinavien Tour 2010 am Di 04 Jan 2011, 10:42

deisterbiker

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König
König
beifall sehr interessanter und aufschlussreicher Reisebericht,
nur schade, das du in deinen klasse Bericht, nicht auch ein paar foto mit einfließen lassen hast,
so könnte als noch nicht Skandinavien erfahrener, von der Vielfalt des Landes mehr drunter vorstellen,
Bilder sagen manchmal mehr, als tausend Worte.

Gruß deisterbiker

5 Re: Skandinavien Tour 2010 am Di 04 Jan 2011, 11:18

Polarlys

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Alterspräsident
Hallo Leser meines Tourberichtes,

Hier sind viele Bilder der unterschiedlichen Landschaften Skandinaviens vorhanden.
Aber wie es immer so mit Bildern ist, sie sind die ganz persönlichen Eindrücke und werden von Außenstehenden als banal und nicht für die eigenen Vorstellungen verwertbar.
Auf diversen Bildern grinst eben jemand im Bild den ihr gar nicht kennt.

Darüber hinaus bin ich sogar zu blöd die Bilder einzustellen, obwohl mir Sven eine Bedienungsanleitung übermittelt hat.
Selbst das Einstellen des Reiseberichtes war schon ein einmaliges Erlebnis und hat mich schier zur Verzweiflung gebracht.

Die Kosten der Reise ( weil danach gefragt wurde ) betrugen einschließlich der Fähren Travemünde nach Helsinki und am Reiseende Göteborg - Kiel so rund € 1.800,-
Hierbei war die Verpflegung natürlich nicht am oberen Limit, sondern einfach.
Bis auf die Gelegenheiten, an denen mir Freundinnen in Norwegen Elchbraten gemacht haben.

Solltet ihr sonstige Fragen haben, einfach schreiben oder anrufen. Ich helfe gerne !

Grüße aus dem Norden

Jürgen

Übrigens, ich fahre wieder im Juni nach Norwegen ( die Frauen warten schon )

6 Re: Skandinavien Tour 2010 am Di 04 Jan 2011, 12:27

Tomjohn

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Moderator
Moderator


...super kurzweiliger Bericht, wie von dir nicht anders zu erwarten! Mir fehlen allerdings ein paar beispiel MP3`s mit Schnarchproben von dir um dem Ganzen etwas akustische Farbe zu verleihen! Very Happy

klatschen



Immanuel Kant: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen"
http://www.wasserbetten-homburg.de

7 Re: Skandinavien Tour 2010 am Di 04 Jan 2011, 14:03

5pack

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Mitglied
Mitglied
Wow, Hammerbericht Jürgen!

Vielen Dank dafür. Das würde mir auch gefallen so eine Tour. Ich würd dann wohl mit meinem Bruder fahrn, das klappt immer prima. Wobei von hier im Süden is das doch ne Ecke bis da hoch...?

Ich hab ab und an fast keine Luft gekriegt ob deinen träffen Bemerkungen zum Verhalten deines Reisekumpels. lacher1 Mir ginge es da ähnlich wie dir... auslachen

Und den Elchbraten hätte ich auch gern probiert.

8 Re: Skandinavien Tour 2010 am Di 04 Jan 2011, 21:04

Silverbull

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Forum As
Forum As
Lieber Jürgen ,
vielen Dank für Deinen tollen Bericht , wir lachen jetzt noch . Bin froh , daß Ihr nicht ertrunken seid bei dem ganzen Regen und dem Bier . Brenn die Bilder doch auf ne CD und schick den Bericht zum Tourenfahrer , vielleicht drucken die den ja ab , würde mich für Dich freuen , ist doch so nett geschrieben . Daumen
liebe Grüsse aus Wuppertal , nach wie vor Tiefschneegeschädigt .
Wir freun uns auf bigsonne

wech

9 Re: Skandinavien Tour 2010 am Do 06 Jan 2011, 10:20

Gast


Gast
Jetzt ich aber auch mal!

Ich habe mir die Zeit genommen und habe den Bericht mit Ausdauer gelesen.

Sehr interessant und man kann sich so ein wenig in euch beide hinein versetzen.
Ja, dass kann schon ganz schön nerven, wenn einer ständig sein Mopped putzt und man selber zu faul ist cool

Ich habe zu der Reise von dir persönlich auch schon ein paar Worte gehört und der Bericht ist nochmal viel interessanter.

Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das RPH (rechts im Bild):



10 Re: Skandinavien Tour 2010 am Fr 07 Jan 2011, 09:26

Polarlys

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Alterspräsident
Jo Sven,

der kleine, rundliche Mann mit der Schenkelbürste und blauem Pullover; das ist RPH !

Grüße in die Provinz

Jürgen

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