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Rockster and friends


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nützlicher Tipp: Learning by doing

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1 nützlicher Tipp: Learning by doing am Di 01 Sep 2009, 05:00

sagichnich

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Nette Sachen, die Ihr da ausgegraben habt... soweit zur Theorie.

Edit Rockster: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Aber sind wir mal ehrlich, vielleicht übt man das ja auf abgelegenen Parkplätzen, vielleicht auch mal Lenkimpulse während der Fahrt auf der freien Landstraße testen, oder ne Vollbremsung bei leerem Spiegel... Aber ob man das dann so hinbekommen hat wie es sein soll, so sicher ist man sich ja dann doch nicht...

Drum: Fahrertraining.

Ich mache jedes Jahr eins zu Saisonbeginn mit unserer Motorradstaffel.
Und ein privates richtiges Kurventraining gehört inzwischen auch Jährlich zu meinem Programm.

Wirklich, ich kann es jedem nur ans Herz legen, spart euch die paar Euronen zusammen und erFAHRT was die Q kann. Was man mit der Q machen kann, was man machen muss und vorallem, wo Schluß ist. (Die Angstnippel schleifen kurz vorm Boxer... hehe). Auch ABS oder Bremskraftverstärker schützen nicht vor Situationen, die antrainiertes, gezieltes Handeln erfordert. Und vorallem kann man mächtig SPAß haben, jedesmal wieder! Es erweitert den Horizont, nicht nur für brenzlige Situationen, sondern auch das tägliche Cruisen auf der Hausstrecke kriegt unter Garantie mehr Pepp...

Drum Learning by doing.



Ein kleiner Tipp von mir, macht das Training NICHT beim ADAC. 1mal gemacht und ich war nich schlauer als vorher, gelangweilte unmotivierte Instruktoren, sowie ein Standardprogramm aus der Fahrschule. Sucht euch lieber einen Anbieter der sich auf Motorradtrainings spezialisiert hat. Der hat meist auch mehr zu bieten als das klassische Vollbremsausweichmanöverlenkimpuls programm.

Für Nordlichter guggst du [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] mein Trainer des vertrauens, teilweise Teilnehmer aus ganz norddeutschland mit Unterbringung und ein SPITZEN Angebot an verschiedenen Trainings. (is dat nu schleischvärbung?) ähem. MEINER Meinung nach.

gruß
sagichnich

http://www.motorradstaffel.com

2 Re: nützlicher Tipp: Learning by doing am Di 01 Sep 2009, 18:22

Defender

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König
König
Pauschal kann man nicht sagen das der ADAC nicht gut sei. Es hängt vom Lehrer ab, du sagst es ja selbst!

Ich kenne ein paar Lehrer, einige vom ADAC und einige andere! Die meisten gehören allerdings zu den motivierteren Vertretern ihrer Zunft, manche haben auch einen kleinen Nagel im Kopf!

Auch ein schlechtes Fahrtraining ist besser als gar keines, zum mindest für die meisten von uns!

3 Re: nützlicher Tipp: Learning by doing am Di 01 Sep 2009, 19:47

Ente

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Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
Hört sich im ersten Moment alles ganz toll an. Meine Meinung dazu: wenn man besser/sicherer/schneller auf dem Motorrad werden will muß man FAHREN, und zwar so oft es geht. Nur dadurch lernt man seine Maschine kennen und wird mit den unterschiedlichsten Gefahrensituationen konfrontiert, die es dann zu bewältigen gilt .Nix gegen Sicherheitstrainings , halte aber ein Kurventraining für besser, da aus meiner Erfahrung viele (Beinahe)Unfälle aus Schräglagenangst entstehen. Womit wir beim vielgescholtenen ADAC wären: ich kenne einige , die ein 2-tägiges Kurventraining des ADAC absolviert haben, und zwar auf der Nordschleife; alle waren davon begeistert , was natürlich auch mit an der Strecke gelegen hat.
Daumen

4 Re: nützlicher Tipp: Learning by doing am Mi 02 Sep 2009, 00:25

sagichnich

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Mitglied
Mitglied
Ich wollte jetzt auch keine Kampagne gegen ADAC starten, siehe "MEINE meinung"
War somit meine Erfahrung, die ich weitergegeben habe. Wo ihr das schlußendlich macht ist allein eure Entscheidung und hängt bestimmt auch vom Angebot ab, aber macht es. Vielleicht anders ausgedrückt, achtet darauf das möglichst kleine Gruppen angeboten werden, je weniger ihr seit, desto mehr Zeit bleibt für jeden einzelnen zum Üben und zum Lernen.

@ente: Sicher hast du recht, Übung macht den Meister. Nur ist es hier erstmal wichtig, etwas zu haben was man üben kann, zu wissen wie man in Situationen mit dem Motorrad umgehen muss, nicht nur in brenzligen. Ich kann mich an Teilnehmer erinnern die 30 Jahre motorraderfahrung hatten (und mutti hat dann zu weihnachten nen training geschenkt) und noch nichts vom Lenkimpuls wussten. Intuitives fahren eben. Funktioniert auch, keine Frage, aber Bewusstes handeln kann nunmal eher das Leben retten.
Bei solchen Trainings geht es nicht darum, dass Motorradfahren neu zu erfinden, sondern das sich Leute (Instruktoren) hinstellen, kucken und erkennen was man gerade mit dem Motorrad macht. Sich selber auf dem motorrad zu beobachten geht schlecht - aber da ist jemand da, der dir sagen kann: "das nächste mal die Fußspitze auf die raste, nich die hacken." Oder "arme durchdrücken" Einfach ein paar Tipps von Profis, die dein Fahrstil begutachten und dir dann weiterhelfen ihn zu verbessern. Fahren muss man aber immernoch selber... :-)

Kurventraining lohnt sich auf alle Fälle, ich war bisher immer aufm Spreewaldring. cool

http://www.motorradstaffel.com

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