Meine Erfahrung zu diesem Thema:
die vorderen Bremsbeläge dürften, bedingt durch die konstruktion der bremsbacken eigentlich nicht anliegen oder schleifen. das vordere rad muss OHNE widerstand sich drehen lassen können und auch entsprechend erst nach ein paar sekunden wieder zu stehen kommen.
hinten schaut das ganze anders aus: konstruktionsbedingt werden die beläge von der Scheibe "weggedrückt". das bedeutet, dass das hintere rad ein wenig schwergängig ist nach einer bremsung. ich habe den ganzen bremsbacken schon einmal auseinander genommen, weil ich gedacht hatte, dass es an mangelnder schmierung der beweglichen teile liegt (achtung: wenn schmieren, dann nur mit kupferpaste, KEIN ÖL!!!): Belagführung und Bramsbackenführung gesäubert und mit kupferpaste geschmiert. effekt: wieder schwergängiges hinterrad. übrigends für die experimentierfreudigen: man kann die kolben von hand im eingebauten zustand etwas reindrücken, dann läuft das rad frei und man sieht, wie leichtgängig eigentlich der kardanantrieb gebaut wurde! (WOHLGEMERKT: bitte nur solch zeug machen, der mit bremens fit ist!).
ich bin einmal in die freundliche niederlassung gegangen und habe so alle rumstehenden motorräder "durchprobiert": vorne drehen ohne jeglichen widerstand, hinten blockierte oft das rad regelrecht.
in diesem sinne,
alex-Q